© Sektion Mainburg des Deutschen Alpenvereins (DAV) e.V.

Der Mainburger Alpenverein auf den Spuren König Ludwigs II

Übernachtungstour auf dem Soiernhaus

27.09.2026

Bei herrlichem Wetter und besten Aussichten für die geplante Übernachtungswanderung des Mainburger Alpenvereins zum im Karwendel gelegenen Soiernhaus, einem beliebten Rückzugsort König Ludwig II, (1616 m ü. NHN) war die Vorfreude groß.

Von Krün aus startete die 13-köpfige Gruppe am Sonntag, den 27.09.2026, auf einem bequemen Forstweg in Richtung Fischbachalmen. Eine kurze Rast tat gut, bevor die letzten der insgesamt 900 Höhenmeter zum Soiernhaus über den landschaftlich sehr reizvollen, aber auch anspruchsvollen Lakeiensteig rückgelegt werden mussten. Glücklich um die Mittagszeit an der Hütte angekommen, genossen die Wanderinnen und Wanderer die frisch zubereiteten, leckeren Speisen.

Der Nachmittag stand den Teilnehmenden zur freien Verfügung. Gemeinsam ging es zunächst zum idyllischen, unterhalb der Hütte gelegenen Soiernsee, der einige der Gruppe zu einem erfrischenden Bad einlud. Anschließend bildeten sich zwei Gruppen heraus: die Genießer tankten am Ufer des Sees Sonne und genossen den Blick auf das glitzernde Wasser. Die Gipfelstürmer nahmen dagegen noch die 400 Höhenmeter zur Gumpenkarspitze (2019 m ü. NHN) in Angriff. Der teilweise mühsame und steile Anstieg wurde mit einem herrlichen Blick auf die Zugspitze und das umliegende Karwendelgebirge belohnt.

Pünktlich fanden sich die Bergbegeisterten zu einem hervorragenden Abendessen in der Hütte ein. Nach einem gemütlichen und geselligen Abend sahen einige der Übernachtung im Matratzenlager eher skeptisch entgegen. Doch war die Nacht ruhiger als erwartet und die meisten fanden ausreichend Schlaf.

Bei einem außergewöhnlichem Hüttenfrühstück mit frischen, selbstgebackenen Semmeln, frischem Brot, Hefezopf, Kuchen und Birchermüsli stärkte sich die Wandergruppe für den Tag. Geplant war die Besteigung der Schöttelkarspitze (2050 m ü. NHN) und im Anschluss die Überschreitung über den Seinskopf (1961 m ü. NHN) nach Krün. Das Gelände war ausgesprochen abwechslungsreich und landschaftlich beeindruckend, allerdings auch durchwegs anspruchsvoll und erforderte von den TeilnehmerInnen Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Um die einzigartige Kulisse gebührend genießen zu können, wurden nicht nur auf der Schöttelkarspitze und dem Seinskopf ausgiebige Pausen eingelegt, sondern auch an zahlreichen Aussichtspunkten.

Nach dem steilen, zum Teil schottrigen Abstieg am Wanderparkplatz in Krün angelangt, waren alle angenehm erschöpft und zufrieden.

Ein letztes Bad im Walchensee für die Wasserratten der Gruppe und ein leckeres Essen für alle in einem Biergarten am See bildeten den krönenden Abschluss dieser einzigartigen Tour.

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